Opfern - und Ernte !
Einen und einen halben Tag opferten 10 Mannschaften
aus Deutschland und Österreich dem Wettergott ihre Zeit um
dann sechs unvergessliche Wettfahrten gegen einander auszutragen
. Wind von vier bis fünf Bft. aus NW mit Ecken und Kanten
dass es interessanter nicht sein konnte, verlangten von der Wettfahrtleitung
und den Teams tief in die Trickkiste zu greifen um vielleicht
dann reich zu "ernten".
Das Mörbischer Team mit Johann, Erich und Andreas
Zethner ( Erich und Andreas Zethner sind die zur Zeit schärfsten
15er Kracher des Landes) machten gleich zu Beginn alles klar so
dass sie die letzte Wettfahrt nicht mehr bestreiten mussten und
siegten überlegen.
Auch der zweite Rang war eine klare Sache für
Christian Müller - Uri ( CMU ) mit Werner Ebenhöh und
Wolfgang Kases. Beide erst genannten Teams segelten vorne ein eigenes
Rennen und konnten vom Rest des Feldes wenn überhaupt dann
nur ansatzweise gefordert werden.
Spannender war es da schon um die Plätze drei
bis fünf zwischen den Teams Peter Paul Walter - Ossi Münzer
- und Johann Gottwald. ( Hans Hoffert der mit seinem Superschiff
sehr schnell unterwegs war begrub seine Chancen alsbald tief im
Neusiedlersee - Schlamm und vertagte auf nächstes Jahr ). Nur
zwei bzw. null Punkte trennten diese drei Teams nach drei Wettfahrten.
Die nun folgenden Rennen versprachen sehr taktisch zu werden. Im
nun folgenden vierten Lauf wurde Gottwald mit seinem Team Ingmar
Schleifer und Crisli Jäger dritter und hatte somit den folgenden
Walter mit Christian Dungel und Poldi Pöltl einen Punkt abgenommen
- Thomas Münzer mit Werner Kühnle und Thomas Leubecher
wurden fünfter. Die angesagte Taktik für das Team um Schleifer
und Jäger hieß nun gut starten und Walter und Münzer
in die Germ zu schicken. Das schien auch vorerst gut zu gelingen
- dann ein Opfer in Form eines gebrochenen Segelkopfes und die Ernte
ein sechster Platz - und aus der Traum. Münzer - der ebenfalls
sehr gut gestartet ist wurde in diesem Rennen zweiter und war dem
dritten Gesamtrang schon zum greifen nah. Ein Statement von Ossi
" wir sind wie die Deutsche Fußballnationalmannschaft
eine Turniermannschaft und kommen erst zum Schluss" - hat sich
bewahrheitet - herzliche Gratulation wir ziehen ehrfürchtig
unseren Hut.
Der Rahmen
Die Klassenvereinigung lud die Teilnehmer nach Winden
in den Bachuskeller wo man sich bei herrlichem Buffet mit Wein,
Most und Wasser für die bevorstehende Meisterschaft stärken
konnte. Auch medizinisch konnten wir uns weiterbilden als uns von
Ossi Münzer die Lederalergie erklärt wurde: "wenn
du morgens aufwachst, noch mit den Schuhen an und Kopfweh hast -
dann ist eine Lederallergie nicht ausgeschlossen". Oder ein
Spruch einer nicht genannt werden wollenden Seglerin "Waschen
tut sich nur ein Schwein denn Andere sind immer rein"! Ach
ja - natürlich musste niemand mit dem Auto fahren denn ein
eigens für diese Veranstaltung gecharterter Zug brachte uns
vom Yachtclub zum Bachuskeller und wieder retour.
Die Nachlese
Ein herzliches Dankeschön an den YCBb der uns
mit Gerhard Kurzbauer und seinem Team einen hervorragenden Wettfahrtleiter
stellte, mit Kurt Wimmer einen Gastfreundlichen Präsidenten
- und wo man sich rundum wohlfühlen konnte.
Die Meckerer
Gab es nicht - außer einem einzelnen Schaf draußen
am Feld aber das hat ja mit dem Segeln nichts zu tun.
Bis demnächst

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